Quinn 66

Ball Aufprall, Martinshorn, Torbogen, Uboot, Schatz, Rabe

Jendrik atmet tief durch. »Aber ich will ihn vorher durchlesen.« Sein Blick geht zu mir. »Ich vertraue dir, aber ich kenne meinen Bruder.«
»In Ordnung«, sagt Levi. »Und jetzt nimm Abstand und hör auf, sie ewig zu befummeln.«
»Ich …«
»Falsch«, fauche ich nun. »Er ist ein Freund, eine Bedingung, die ich in diesen beschissenen Vertrag einsetzen will. Ich lasse mir keine Freundschaft verbieten.«
Er hebt seinen Finger und knurrt drohend zu Jendrik. »Du landest im Krankenwagen, wenn du den Bogen überspannst.«
»Levi!«, brumme ich.
»Was?«
»Drohe ihm nicht.«
»Meinst du, ich lasse mir meinen Schatz nehmen und mit dem Schiff untergehen?«
Zu viele Metaphern und doch bringen sie mich zum Lächeln. »Du bist ein süß, aber auch ein Idiot. Du bist gerade der Einzige, der für einen Aufprall sorgt.«
»Mit deiner Hand?«
»Nein, gegen die Mauer, die du um mich baust!« Ich stehe auf. »Ich bin weder eine Schlampe noch Geld geil. Ich mag Jendrik, er ist mir wichtig geworden, aber in dich habe ich mich verliebt. Doch du, trittst wie ein Elefant auf das, was wir uns aufgebaut haben!« Ich gehe zur Tür.
»Wo willst du hin?«
»Gerade einfach nur weg von dir. Heute Morgen hast du mich beschützt und mir geglaubt und jetzt stellst du die komplett gleiche Behauptung auf. Das verletzt mich gerade mehr, als die Vorwürfe von Karoline.«
»Quinn«, ruft Jendrik mir hinterher. Ich habe gerade die Lampe mit den Raben neben mir, als mich jemand an mein Handgelenk greift und zurückzieht. Japsend sehe ich Levi ins Gesicht.
»Ich versuche es, verstehst du das nicht. Jedes Mal sage ich mir, sie ist nicht so und dann willst du auf einmal telefonieren und sprichst dabei so kryptisch. Wem würden da nicht an das erinnern, was man schon erlebt hat.«

Der nächste Teil von Quinn gibt es hier.
Wollt ihr es von Anfang lesen, dann startet hier

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