Niki 08

»Tut mir leid, aber bei Dummheit funktioniert Gehirn nicht.«
»Dominique«, knurrt meine Mutter.
O Gott, kann sie nicht mal Ruhe geben? Ignorieren, das dürfte gerade am besten sein. »Also«, sage ich zu der Tussi vor uns, »entweder siehst du zu, dass du jetzt hier Land gewinnst und mich nicht nervst, oder ich mach dir dein Leben zur Hölle. Glaub mir, das kann ich.«
»Du bist genauso arrogant, wie dieser Schnösel«, zischt sie.
»Weiß du, ich habe mehr Schulen gesehen, wie du an Gliedmaßen, trotzdem habe ich einen Durchschnitt von eins. Ich bin arrogant, ja, weil ich es kann und du einfach keine Argumente hast.«
Ihr Blick schwirrt zu meiner Mutter.
Ich mache einen Schritt auf sie zu. »Tatsache ist, du bist hinter Geld her und das zeigt nicht mal ansatzweise eine junge Frau mit Rückgrat.«
»So, jetzt reicht es«, meint meine Mutter. »Dominique …«
»Misch dich nicht ein«, zische ich. »Ich bin nicht dein Vorzeigepüppchen und ich werde sicherlich nicht einem Streit aus dem Weg gehen, nur weil du Angst um deinen Ruf hast. Weißt du was? Der ist jetzt schon ruiniert.«
Sie schluckt. »So sprichst du nicht mit mir.«
»Was willst du? Mir einen Verweis geben, Hausarrest, Taschengeld Entzug, Freunde verbieten, Fernseher …« Ich sehe sie herausfordernd an. »Aber du kannst mich gerne zum Nachsitzen verdonnern, dann muss ich dich wenigstens nicht ertragen.«
»Wir reden zu Hause«, presst sie zwischen ihre Zähne hindurch und geht an mir vorbei.
»Und das wird wie immer enden, sie schickt mich nach draußen«, sage ich schmunzelnd. Ich atme tief durch und blicke zu der Tussi. »Was stehst du hier noch so dumm rum?«

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Wie es weitergeht, erfahrt ihr hier.
Wenn ich Simon lesen wollt, müsst ihr auf Instagram bei Beccy Charlaten vorbeischauen.

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