Maila 63

Sein Blick ist traurig. »Aber ich fühle mich nicht so.«
»Denkst du wirklich, Uras hätte mich allein gelassen, wenn er nicht wüsste, dass du hier auf mich aufpasst?«
»Für ihn bin ich ein Guppy, ein kleiner unbedeutender Fisch.«
»Nein, ich kenne ihn besser, als jeder andere, er ist sehr stolz auch dich und vertraut dir. Jedoch musst du das in dir selber sehen, was ich sehe, was er sieht.«
»Ihr seht zu viel«, sagt er seufzend.
»Sehr viel so gar und jetzt lasst und los, sonst wird Uras zu einem Hai und das willst du nicht.«
Er richtet sich auf. »Wie sie wünschen.«
Ich schwinge mich auf das Pferd. »Okay.« Ich atme tief durch und konzentriere mich auf das Wasser. Eine Kugel erscheint vor mir.
»Wartet«, ruft Kasmir aus. »Ich zeige euch euren Weg zu ihm, dafür müsst ihr mit mir das machen, was ihr mit Alisa gemacht haben.«
»Dass du mein Volk in Gefahr bringt? Lieber sterbe ich.«
»Ohne mich werdet ihr ihn nie finden, er lebt versteckt.«
»Du hast keine Ahnung, was ich kann und was nicht.« Ich wende mich den Bäumen zu. »Geht am Fluss entlang, beim nächsten Hain wartet ihr auf mich, lasst ihn hier.«
»Wie ihr befiehlt«, höre ich von einem der Schattenelfen.
Ich wende mich an Andrew, neben ihm sitzt auch Loreley auf einem Pferd. »Ihr beiden …«
»Nein, wir gehen mit«, beharrt sie.
»Loreley, du musst auf die Kinder aufpassen, die Kleinen brauchen deine Hilfe.«
»Ich habe geschworen, nicht von Ihrer Seite zu gehen.«
Andrew schmunzelt. »Wir sind auch stur.«
Ja, das merke ich.

Hier geht weiter mit Maila.
Wollt ihr wissen, wie alles kam, dann könnt ihr es hier lesen.

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