Quinn 67

Waage, Tippi, wegkicken, Magnet, nachdenken, Pfeil um die Ecke

Versteht er den nicht, dass er arm sein könnte und es mir vollkommen egal wäre. Er ist er, mir ist das egal. Durch ihn fühle ich mich ausgewogen. Seine Lippen sind wie ein Magnet, dem ich mich schwer entziehen kann, da würde sich auf einem Kompass selbst die Nadel zu ihm verziehen. Aber er tritt wegen der Vergangenheit mich weg, wie ein Fußball.
Die Tür geht auf und streift meinen Fuß. »Quinn?«, will Kian wissen, »was ist los?«
So schnell kann ich gar nicht Luft holen, wie Jendrik brüllt: »Sie will gehen, seinetwegen!«
»Ich brauche Abstand«, flüstere ich.
Er schloss die Lider. »Jendrik, bring sie, wohin sie will.«
»Aber …«
»Mach es einfach, nur das eine Mal, tu, was man dir sagt.«
»Okay«, brummt er.
»Sie bleibt«, knurrt jetzt Levi.
»Mach!« Kian stellt sich zwischen uns. »Lass sie gehen.«
Jendrik drückte mich aus dem Zimmer.
»Sie gehört zu mir«, rief Levi.
»Du bist gerade dabei, das zu verlieren, was du immer wolltest.«
»Dann halt sie doch auf.«
Wir stiegen in den Aufzug und ich verstand nicht mehr, was Kian zu seinem Bruder gesagt hat.
»Ich verstehe es nicht«, beginnt Jendrik und schüttelt seinen Kopf. »Wie kann er dich einfach gehen lassen.«
»Er sieht darin kein gutes Ende«, sage ich und wische über meine Wange.
»Levi ist ein Idiot, du hast genug bewiesen, dass wir dir wichtig sind.«
»Ich meinte, Kian.«
»Der hat einen Plan, da bin ich mir sicher.«
Ich zucke mit den Schultern. Für mich zählt gerade nur eines, weit weg von ihm. Mein Blick ging zu Jendrik und irgendwie kam mir ein Tippi in den Kopf, hatte er mir davon nicht mal was erzählt. Aber jetzt wusste ich, was ich tun wollte.

Der nächste Teil von Quinn gibt es hier.
Wollt ihr es von Anfang lesen, dann startet hier

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