Niki 10

Das Einzige, was ich von seinem Gelaber verstanden habe, war Pferd. Mann hatte der ein Glück. Ich reibe mir die Lider und blicke mich auf den vollen Pausenhof um. Überall stehen sie in Rudeln, wie Hyänen zusammen. Ich habe keine Lust auf diesen Mist, aber die Tür ist zu und ich glaube nicht, dass ich die Tochterkarte gerade auspielen soll. Warum bin ich nicht auf das Klo geflüchtete? Ich will hier einfach nur weg. Auf meinem Handy suche ich einen Sound, der mich abreagieren lässt, wie wäre es heute mal mit Dolorian? Ja, ich glaube, das entspricht gerade meiner Laune, depressiv vor lauter Blödheit. Mein Blick fällt auf diesen Typen. Allein in einer Ecke. Hat er es gut, wirklich mal. Na ja, wenn das der einzige Platz ist, an dem ich in Ruhe gelassen werde, haben wir ein Problem. Wir? Na, weil ich denke, dass er nicht freiwillig diese Ruhe teilen wird, würde ich auch nicht. Eine Tussi winkt vor meinen Augen, stöhnend verdrehe ich die Augen und geh einfach zu ihm. Entweder haben sie Angst vor ihm oder die Ecke stinkt, egal! Ruhe ist besser, als mich mit sowas abzugeben. Er sieht auf. »Keine Panik, ich flüchte nur.« Ich setze mich, lehne mich an die Wand und drehe meine Musik lauter. Mein Gesicht wende ich dem Himmel zu und schließe meine Augen. Es ist kalt heute, kein Wunder, wenn man bedenkt, dass die letzten Tage wirklich viel Regen gewesen ist. Aber es ist noch nicht vorbei, da kommt noch etwas auf uns zu. Irgendwie kommt mir die Erinnerung hoch, als ich bei einem Wolkenbruch auf Prince geritten bin. Es ist schön und so lang her das mich es schmerzt. Scheiße, daran will ich jetzt nicht denken. Ich brauch was anderes. Sabaton, besser.

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Wie es weitergeht, erfahrt ihr hier.
Wenn ich Simon lesen wollt, müsst ihr auf Instagram bei Beccy Charlaten vorbeischauen.

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