Niki 11

Ich bekomme mit, dass er ständig zu mir sieht, auch dass er anscheinend Sabaton auch mag, ständig hat er leicht im Takt mitgewippt. Unterbewusst, so wie ich ihn kennengelernt habe, wäre das nicht seine Art. Doch was weiß ich schon, vielleicht spielt er das alles auch nur, um nicht verletzt zu werden. Solche habe ich in den Schulen ebenfalls zu Haufen gesehen.

Mein Blick schweift ständig zu den anderen. Am liebsten würde ich ihn fragen, ob diese Tussen immer so starren. Endlich verziehen sie sich.

O nein, er steht auch auf. Verdammt!

Kurz überlege ich, die böse neue Schülerin zu spielen und einfach mit lauter Musik hier sitzen zu bleiben. Aber das bringt nur Stress, den ich nicht will, absolut nicht will. So erhebe ich mich langsam und folge ihm.

Kurz mache ich noch einen Abstecher zum Klo. Einfach dem stinkenden Geruch nach, da wo am meisten nach Parfüm riecht, muss ich hin.

Fertig, nur das Gesicht waschen. Als ich auf den Flur trete, ist keiner mehr zu sehen. Toll gemacht Niki, rüge ich mich selber und beeile mich zu dem Klassenzimmer zu kommen. Immer wenn ich denke, ich habe den richtigen Flur, steht aber auf den Schild nicht Herr Baumgartner.

»Verdammt«, fluche ich.

»Kann ich dir helfen?«, fragt mich jemand und ich wirbel herum.

Heilige Scheiße, darf sowas frei herumlaufen?

Wollt ihr den Neustart von Niki wissen? Dann klickt hier.
Wie es weitergeht, erfahrt ihr hier.
Wenn ich Simon lesen wollt, müsst ihr auf Instagram bei Beccy Charlaten vorbeischauen.

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