Viktoria 66

»Ganz gut«, sage ich und stoße mich ab. »Kommen wir zum Punkt. Sie haben in der letzten Stunde etwas gesagt von einer Legende und Weltordnung geredet.«
Langsam bejaht er es.
»Was wissen Sie noch darüber?«
»Warum sollte ich es dir sagen, wenn ich doch nur Müll rede?«
»Dann Tacheles. Ich bin das Kind des Urvampir und einer hohen Engelkriegerin. Und gerade steht mein Leben auf dem Kopf. Sie erscheinen, mir werden meine Vampirkräfte entzogen und plötzlich soll ich alles in mir haben. Wir werden gejagt und Traumwandler vergiften mich und Jäger sind auf einmal in der Stadt.«
Er schluckt.
»Zu allem Überfluss reden Sie Müll. Ich vermute, Sie haben eine Verbindung zu Jägern und diese benötigen wir.«
»Warum sollte ich dir helfen?«
»Na ja, was würde passieren, wenn ihre Monster, die euch unter anderem auch beschützen, nicht mehr da wären?«
»Ihr beschützt uns nicht.«
»Oh doch.«
Mutig verschränkt er die Arme und klingt spöttisch, als er »Klar« sagt.
»Wir sind nicht die Monster, wie Ihre Meinung ist. Wir haben uns unter Kontrolle.«
»Sehe ich nicht so!«
»Mein Vater ist Arzt, er rettet Leben. Mein Freund ist Lehrer und der beliebteste. Denken sie wirklich, wenn wir das wären, würde das funktionieren?«
Seine Mauer bröckelt.
»Ich sage es einfach, wie es ist. Da wir hier Leben achten wir auf euch. Wenn wir nicht mehr wären, würden sich die erheben, die wirklich Monster sind, die sich nicht beherrschen und nicht nur nehmen, was sie zum Überleben benötigen.« Ich mache einen Schritt auf ihn zu. »Genau diese verbünden sich gerade gegen uns. Hybriden, reine … es ist egal, wenn wir fallen, ist keiner mehr da, der sie aufhalten kann. Ihr werdet Sklaven, lebende Blutbeutel, wenn man euch am Leben lässt.«

Viktoria treibt hier weiter ihr Unwesen.
Start ihrer Geschichte kannst du hier lesen

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