Viktoria 67

»Was verlangst du von mir?«, fragt mein Professor mich.
»Verbündet euch mit uns, kämpft für euer Leben. Sonst ist es vorbei.«
»Ich will beweise!«
Ich nicke. »Papa!«
Die Treppe knarzt und es ist nicht nur er, der in dem Raum erscheint. Der Professor keucht nur.
»Du hast ihn befreit?«, brummt mein Vater, das töricht, sagt er nicht, aber ich höre es trotzdem.
»Was soll er machen, selbst wenn er mich hätte überwältigen können, währt ihr oben gewesen.« Liam legt die Hand auf meine Schulter.
Nikolas stellt sich neben mich. »Tut mir leid, freiwillig wären sie aber die mit gekommen.«
Die Brust des Professors senkt sich stark, seine Lider begannen zu flattern und seine Beine gaben nach. Das war wohl zu viel für den guten Mann.
»Immer diese Menschen mit ihrem schwachen Kreislauf, keine Aufregung können sie vertragen«, mault Nikolas.
Ich sehe ihn an und kann nur den Kopf schütteln.
»Was den?«
»Hallo, hier stehen zwei seiner Legenden, denen er sein Leben gewidmet hat.«
»Na und, deswegen muss man doch nicht ohnmächtig werden.«
»Manchmal frage ich mich, wo deine Feinfühligkeit ist«, seufzt Angelo.
»Okay legen wir ihn auf die Liege und lassen ihn von alleine aufwachen.« Ich blicke zu meinem Vater. »Kann uns hier etwas gefährlich werden?«
»Nicht wirklich.« Er mustert mich von Kopf bis Fuß und wieder zurück. »Du siehst besser aus.«
»Fühle mich auch besser.«
»Dann wieder hinauf und die nächsten Schritte besprechen.«
Liam lacht bei meinem Aufstöhnen. Aber ich folge brav den Anderen wieder nach oben, während er zu dem Professor geht.

Viktoria treibt hier weiter ihr Unwesen.
Start ihrer Geschichte kannst du hier lesen

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