Stella 43

Albern

»Komm da weg«, flüstert Kian eindringlich.
»Sieht das nicht wahnsinnig aus?«, frage ich ihn leise.
»Sie verhext uns.«
»Sei nicht albern.«
»Da sie schaut schon her.«
Doch der Wassergeist lächelt und lässt sich von ihrem Singsang nicht abbringen. Ich habe das Gefühl, dass es eine der Kreaturen ist, warum Kian sich wieder erinnern konnte und wir hier sind. Buh bellt. Mein Blick geht zu dem schwarzen Fellknäul und verstehe, dass wir weiter müssen. Anscheinend sind wir immer noch nicht da, wo wir sein müssen.
Kian und ich folgen den zwei.
»Schau nicht so grimmig.«
»Stella, du hast es geschafft, dass unsere Gedächtnisse gelöscht worden sind, dass wir in einer anderen Linie waren, alles wegen deiner Neugier und deinem Leichtsinn.«
»Aber auch deswegen, sind wir auf dem Weg zurück.«
»Das hast du Buh zu verdanken.«
»Die wir auch nur kennen, dank meines Abenteuerbedürfnisses.«
Er verdreht schnaubend die Augen.
Ich leg die Arme um ihn. »Kennst du mich anders?«
»Nein.«
»Du liebst mich doch so, wie ich bin.«
»Komm mir nicht so.«
»Doch Kian.« Ich bleibe stehen. »Nicht mal sie Nahratha hätten mich aufhalten können zu dir zurückzukommen.«
»Es sind kosmische Kräfte am Werk. Portallöcher schließen, neue aufmachen, Zeitebenen konstruieren, weit vor unserer Zeit, das können keine Nahratha.«
»Sie sind die Hüter von Zeit …« Ich sehe ihn an und dann zu Buh. »Dorthin gehen wir, sie sind auf unserer Seite.«
»Denkst du?«
»Ja, bald werden wir den Wald verlassen und ihren Tempel und ihre Steinwachen, den Trapusta erblicken.«
»Dann wollen wir hoffen, dass du auf der richtigen Spur bist.«

Nächster Teil von Stella: Hier
Hier startete ihr Abenteuer.

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