Maila 68

»Oder«, beginnt Andrew, »er hat in seiner Linie …« Er schüttelt den Kopf. »Nein, das kann auch nicht sein, dann hätte Maila Enja gespürt.«
»Vielleicht beides«, Mutmast Loreley, »dass es darum schneller geht. Sie spürt Enja immer noch nicht, oder diese Nora.«
»Ist es womöglich, dass …« Sein Blick geht zu mir. »Eine ganz andere Richtung eingeschlagen wird.«
»Wie meinst du das?«, will ich wissen.
»Menschlicher?«
»Kai ist ein Schattenelf.«
»Dann sagen wie, herzlicher. Oder einfach nicht mehr …« Er sieht auf den Boden.
»So kalt«, ergänze ich seinen Satz.
»Vielleicht ist genau das ihr Weg, Hoheit«, sagt Loreley, »um den Drachen zu besiegen.«
Ich wende mich stirnrunzelnd an sie.
»Ihr verbindet Menschen, Schattenelfen, Meermenschen mit Herz. Meine Oma hat mal gesagt, nicht ist stärker als das Herz, ohne dies, sind wir nichts mehr, wie Ungeheuer.«
Auch wenn ich etwas komisch empfinde, Kai als herzlichen Elfen mir vorzustellen, muss ich sagen, ihre Theorie lässt meine Hoffnung wieder erblühen. Die Frage ist jetzt nur, was nun? Soll ich weiter den Meinem finden und einen mächtigen Verbündeten, oder ihn dort lassen, wo er ist?
»Ich mach erst mal Feuer«, sagt Andrew auf einmal. »Die Pferde müssen getrocknet werden und Loreley braucht auch trockene Sachen, sonst kommen wir nicht weit, wenn sie krank werden.«
Ich stimme zu. »Wie ich Kai kenne, wird er uns etwas zum Essen mitbringen, oder schnell jagen gehen.«

Hier geht weiter mit Maila.
Wollt ihr wissen, wie alles kam, dann könnt ihr es hier lesen.

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