Viktoria 68

Wäre ich ein Mensch, würde mir der Kopf dröhnen. So bin ich einfach nur noch genervt und inzwischen mehr als gereizt. Ich habe keine Lust, mehr ständig dazwischenzugehen, wie sich die beiden Urgewalten anknurren. Liam hat Jes nach oben gebracht, sollte das hier explodieren, will ich keinen Menschen in der Nähe haben. Ich bin nicht mal sicher, ob das für mich oder jemand anderes eine gute Idee ist, jedoch habe ich das Gefühl, wenn wir den Raum verlassen es zu tausend Prozent dazu kommt.
»Verdammt, wir haben es verstanden, fahrt runter, es nervt«, fauche ich. »Papa, so kommen wir nicht weiter.« Ich blicke zu Nikolas, der zuckt nur kurz mit den Schultern. Natürlich zieht es sich aus der Schlinge. »Wir sind hier, wegen unserer Zukunft, nicht um eure Macht zu beweisen. Es geht um UNS!« Ich wende mich an den Vater von Nikolas. »Bitte!«
Zähnefletschend setzt er sich wieder.
»Leute, ich hab es satt, ernsthaft, wenn ihr euch nicht einkriegt, werden wir alle untergehen, wollt ihr das nicht verstehen?«
»Er …«
»Ja, mein Vater will mich beschützen, so wie Sie Nikolas, das versteht jeder, aber ihr könnt uns nicht beschützen. Wir sind die Zukunft. Wir müssen kämpfen. Wir haben uns zusammen getan, warum könnt ihr das nicht?«
Nikolas räuspert sich. Wenn er jetzt das Falsche sagt, kill ich ihn. Er richtet sich auf. »Papa, sie hat recht. Wenn ihr nicht an einem Strang zieht, wie wirkt es sich auf alle anderen aus?« Kurz blickt er zu mir. »Er hat alles recht dieser Welt, uns zu misstrauen. Unserer Rasse hat ihre angegriffen. Wir schulden ihnen etwas.«

Viktoria treibt hier weiter ihr Unwesen.
Start ihrer Geschichte kannst du hier lesen

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