Niki 14

»Hey, warte mal«, hörte ich hinter mir, als ich gerade die Tür zur Freiheit geöffnet habe.

Auf ›hey‹ höre ich nicht und schon drei Mal nicht, wenn ich die Person nicht kenne.

Jemand packt mich an der Schulter und ich bin kurz davor handgreiflich zu werden. »WAS?«, fauche ich zu dem Mondgesicht eines Jungen.

»Deine Mutter hat gesagt, du reitest gerne.«

»Na und? Ist das ein Grund, mich blöd anzulabern und zu betatschen?«

Er zieht die Hand weg. »Also ich …«

»Was du?«

»Ich habe eine Stute, Lia und also, wenn du willst …«

Ich mustere den Jungen. »Wenn ich was will?«

»Reiten, also Reitbeteiligung.«

Mein Herz schlägt schneller. Ich darf reiten. Egal wie sehr ich andere nicht mag, aber gerade würde ich dieses Mondgesicht am liebsten knuddeln. Es ist mir gerade auch egal, dass dies meine Mutter eingefädelt hat.

»In einer halben Stunde an der Ranch?«

Ich nicke langsam.

»Frag nach Mika«, meint er und geht weg.

Freudig springe ich kurz hoch. Such mit Handy die schnellste Route zur Ranch und beginne zu rennen. Eine Stunde, dann bin ich wieder auf dem Rücken eines Pferdes. Endlich. Ich lauf durch die Straßen, über eine Wiese, durch den Wald und ich bin am Rand einer Koppel. Ich lasse den Blick über die Pferde, die dort grasen, wandern und bemerke diesen Jungen aus meiner Klasse. Verdammte scheiße, der hat mir grade noch gefehlt. Toll, der denkt bestimmt, ich bin seinetwegen hier, vergiss es. Was soll ich jetzt machen? Mist, er hat mich gesehen.

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Wie es weitergeht, erfahrt ihr hier.
Wenn ich Simon lesen wollt, müsst ihr auf Instagram bei Beccy Charlaten vorbeischauen.

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