Stella 45

»Loslassen!«, schrillt eine Stimme über das Wasser.
»Was?«
Immer schneller fallen die Objekte vom Himmel. Das Boot schwappt immer mehr hin und her.
»Halt dich fest«, befiehlt Kian.
»Nein, genau das Gegenteil.«
»Bist du idiotisch, wir kentern!«
»Ich vertraue ihnen und wenn sie sagen loslassen, dann sollten wir das auch tun.«
»Irgendwann bringst du uns in zum Tod.«
Kurz lache ich auf. Ich weiß, dass Saramas zu begegnen, nicht das Schlimmste ist. Er ist eigentlich ganz lustig, solang nicht dein Name auf seiner Liste steht. Der bekommt seine Lanze oder seine Knochendiener zu spüren. Aber mein Name steht sehr sehr weit hinten, das hat er mir versprochen.
»Schei …«, mehr höre ich von Kian nicht, wir gehen baden. Ein paar Mal versuche ich nach oben zu schwimmen, aber der Sog von unten ist stärker und Buh lässt sich hinuntergleiten. Gerade als mein Atem mir fast ausgeht, durchdringt mein Kopf eine Wasseroberfläche und über mir thronen die Sterne und der Mond von Erata.
»Stella«, ruft panisch Kian.
»Hier«, gebe ich Antwort und sehe mich um. Am Strand steht er und sieht mich erleichtert an. Ich schwimme zu ihm.
»O Gott, du jagst mir gerne Angst ein.«
»Was kann ich dafür, wenn du weiter weg bist als ich.«
Er drückt mich an sich.
»Wir sollten zum Portal und dann unsere Freunde die Glocke noch übersetzen lassen.«
»Ja«, sagt er, lässt mich aber nicht los.
»Hey«, flüstere ich.
»Ich dachte schon, alles fängt von vorne an«, seine Stimme ist verweint.
»Ich bin da und werde immer versuche zurück zu dir zu kommen.«
Er drückt mich fester.

Nächster Teil von Stella: Hier
Hier startete ihr Abenteuer.

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