Qiunn 74

Rubin kette, Aufprall, Ratte, zwanghaft lächeln, Reis, Sonnen aufgang/unter

Ich schrecke auf, mein Herz pocht wie wild und Schweiß tropft mir von der Stirn.
»Endlich«, höre ich erleichtert Jendriks Stimme.
»Was ist los?«, frage ich.
»Du hattest einen Alptraum, du hast ›Nein‹ und etwas von ›Rubin‹ gefaselt.«
Ich reibe meine Schläfen. »Ich kann mich an nicht erinnern.«
»Ist vielleicht besser so.«
»Es ist noch dunkel, lass uns noch etwas Kraft tanken.« Ich drehe mich zur Seite und atme tief durch. Ob Jendrik mir meine Lüge abgekauft hat? Das Bild von Levi, der mir eine Pistole an den Kopf hält, hat sich in meinen Kopf eingebrannt. Ich solle ihn bestohlen haben und als miese Ratte hat er mich beschimpft. Ich schlucke den Kummer hinunter.
»Quinn?«
»Mh?«
Das Licht geht an, ich blinzel, um etwas erkennen zu können. Jendrik kniet sich an den Bettenrand vor mich hin. Sein Lächeln ist gezwungen. »Du hast um dich geschlagen, wärst beinah aus dem Bett gefallen. Du kannst andere anlügen, aber nicht mich.«
»Ich hab von Levi geträumt.«
Er seufzt, wischt über meine Wange und drückt mich. Ich merke, dass er etwas sagen will, aber er tut es nicht. Im Grunde kann ich es mir denken, er wird dir nichts tun, es war nur ein Traum oder Blick in die Zukunft. Aber es ist dieser Vorbehalt, der mich am meisten verletzt.
Er sieht mich an. »Wir werden es schaffen.«
Ich nicke.
»Ich freu mich auf morgen, wenn wir diesen Reis ausprobieren.«
»Und ich bin gespannt, wie du jammern wirst.«
»Ich auch«, grinst er mich an. »Aber jetzt schlaf noch etwas.«
Ich nicke.
»Denk dran, ich bin hier und passe auf dich auf.«

Der nächste Teil von Quinn gibt es hier.
Wollt ihr es von Anfang lesen, dann startet hier

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