Viktoria 71

Augen verdrehend wendet der Werwolf sich an mich. »Ich benötige dein Blut, um einen Schutzzauber auf dich zu legen und eine Mixtur zu erstellen, um zusätzlich deine Träume zu schützen«, presst er zwischen den Zähen hindurch. »Also wärst du bitte nicht so arrogant und gibt mir deine Hand.«
Am liebsten würde ich sagen, verschwinde. »Das nächste Mal etwas freundlicher.« Ich reiche ihm meine Hand.
Er schnaubt und schneidet mir in die Innenfläche.
»Pass auf«, knurrt Liam.
»Es muss tief sein, sonst heilt es zu schnell«, antwortet er trocken. Schon als er das gesagt hatte, ist meine Wunde nur noch ein heller Strich und nur wenige Tropfen haben sich gebildet. Er blickt zu mir. »Das ist nicht normal, was bist du?«
»Spielt keine Rolle«, sagt Nikolas und reicht ihm seine Hand. »Hier schneide.«
Die Klinge schlingert, weil der Werwolf zittert. Immer wieder sieht er zu mir. Keuchend lässt er das Messer fallen, als auch Nikolas Wunde sich fast sofort verschlossen hat. »Was geht hier vor?«
»Wir werden die Regeln neu schreiben!« Nikolas hebt seine Brust. »Nenn uns, wie du willst, aber mach diesen verdammten Zauber!«
Der Blick des Werwolfs schwirrt zu Nikolas Vater und zu seiner Mutter, zu meiner und meinem Vater und landet schlussendlich bei mir. »Die Hybridenkinder der ersten, mit den Essenzen der Engel. Das seid ihr?«
Ich nicke. So schnell habe ich noch nie jemand laufen sehen, wie diesen Werwolf.
»Na Bravo«, kommt von Nikolas Vater und läuft hinterher.

Viktoria treibt hier weiter ihr Unwesen.
Start ihrer Geschichte kannst du hier lesen

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