Stella 48

Unruhig blicke ich mich um. Ich bin allein auf Quanta, dem Portal 72. Vor mir ist das Schloss, mit dem Dorf und der Kirche so wie ich es in Erinnerung habe. »KIAN«, rufe ich aus. »BUH, BELLA!« Ich drehe mich nach links und nach rechts, mehr kann ich nicht machen, es ist, als wenn ich auf dem steinigen Boden festgewachsen bin. Immer weiter krächze ich ihre immer wieder und inzwischen laufen meine Tränen über meinen Wangen. Das Gefühl, sie verloren zu haben, ist tief in mir, auch, wenn ich weiß, dass es nicht ist, dass meine Fantasie mir nur einen Streich spielt, dass jemand oder etwas mir dieses Gefühl geben will.
Schreie in der Ferne lassen mich aufsehen. Da ist sie, die Welle, die mir schon mal fast das Leben gekostet hätte. Doch dieses Mal erkenne ich ihr Gesicht, die Göttin, aber wie kann das sein? Es ist noch nicht allzu lange her, doch sie war seit Jahrhunderten schon gestürzt.
Blitze und Rauch steigen auf.
Sie lässt sich nicht beirren und fließt weiter. Ich erkenne einen großen schwarzen Hund. »Buh!« In diesem Moment verstehe ich, sie ist hinter mir her gewesen.
»Zeit«, höre ich hinter mir und erkenne Anapuka, der sich neben mich stellt, »ist relativ, die Portale, haben ihre eigenen Regeln.«
Ich nicke. »Wollte sie wirklich mich …«
»Die Vermutung liegt nahe, wiederum könnte es auch deine Buh sein.« Er blickt zu mir. »Wiederum, warum sollte sie dich um Hilfe bitten, aber kurz zuvor noch in Gefahr bringen?«
Ich zucke mit den Schultern. »Vieles ergibt für mich inzwischen keinen Sinn mehr.«

Nächster Teil von Stella: Hier
Hier startete ihr Abenteuer.

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