Qiunn 77

Schlange, Feuer, Baseball, rufen, Fangen, Geist

Auf dem Weg zum Bahnhof bleibt Jendrik auf einmal stehen.
»Was ist los?«
»Hörst du das?«
»Fängst du jetzt schon an, Geister zu hören?«
Er lacht auf. »Nein, keine Panik, damit habe ich Feuer gefangen, das machen wir definitiv.«
Ich runzle die Stirn und will fragen, was er dann meint. Da geht er los in eine Seitenstraße. Dort sitzen lauter junge Männer vor einem großen Fernseher und sehen sich Baseball an, zumindest glaube ich, dass es das ist.
»Fang das Ei«, ruft einer der Männer aus.
Okay, ich habe mich getäuscht. Mein Blick geht zu Jendrik, dessen Augen starr auf den Bildschirm gerichtet ist. Ich zupfe an seiner Jacke.
»Oh entschuldige, ich …« Er seufzt. »Ich liebe American Football.«
Ich seufze. »Auf einen Tag mehr oder weniger kommt es nicht an.«
»Deine Lady ist cool, setzt euch zu uns und keine Angst, hier beißen keine Schlangen.«
Jendrik schluckt, diese Aufmerksamkeit hat er nicht gewollt. »Nein …«
»Setzen«, sage ich und nehme den Stuhl neben den Fremden.
»Joey«, meint dieser und reicht mir die Hand.
»Q … Olivia.«
»M … M … Markus«, stottert wieder Jendrik.
»Alles gut, ich bin da.«
Er lächelt mich an.
»Keine Sorge, war nur ein Scherz von mir«, feixt Joey. »Ey Sabsi bring mal noch was zu trinken für Markus und Olivia.« Kurz blicken die Anderen zu uns, heben die Hand und wenden sich wieder dem Fernseher zu.
Eine große dunkelhaarige Frau kommt auf uns zu. »Was wollt ihr den?«
»Wasser«, kommt von mir.
»I … I … Ich ne ne Cola.«
Sie nickt und geht in Richtung einer Tür.
»Alles gut?«, frage ich ihn leise.
»N … nervös.«
»Atme tief durch.«

Der nächste Teil von Quinn gibt es hier.
Wollt ihr es von Anfang lesen, dann startet hier

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