Stella 49

Fast lautlos gleiten Sarimus über unsere Köpfe und auf die Welle zu. Die geflügelten Krieger, die wie blutsaugende Dämonen mit Flügeln aussehen, greifen die Göttin an.
»Du solltest aufwachen, diese Schlacht, willst du nicht sehen.«
Die Fragen, ob er mich hier hergeführt hat und ob diese Ebene die Antwort ist, kann ich schon gar nicht mehr aussprechen, sein Finger berührt mich und reise keuchend meine Lider auf.
»Stella?«, fragt mich Kian leise.
Ich klammere mich an ihn. Ist dieses Gefühl, ihn zu verlieren eine Vorbereitung darauf, was wirklich geschehen wird, will sie mich warnen, wenn ich nicht ihren Weg gehe, dass sie mir Kian nimmt?
»Alles ist gut«, flüstert er mir zu.
Jetzt ja, will ich sagen, aber die Worte bleiben da, wo sie sind in Gedanken.
Wie als wenn ein Ball auf den Boden aufkommt, höre ich ein Geräusch. Wir blicken auf und sehen einen Sarimus.
Sofort schiebt mich Kian hinter sich und zieht seine Waffe.
»Wenn ich euch töten wollen würde, dann währt ihr es.«
»Was wollt ihr hier?«, fragt Kian. Seine Stimme zittert. Kein Wunder, wenn man weiß, wovon sie sich ernähren.
Spöttisch hebt der Krieger seine Mundwinkel und blickt zu mir. »Stella nehme ich an.«
»Ja.«
»Sprich sie nicht an, am besten sieh sie nicht an und geh!«
Jetzt lacht der Krieger und dann geht er vor uns auf die Knie. »Ich bin der oberste Heerführer Lutas. Stella, ich bitte euch, euch zu helfen.«

Nächster Teil von Stella: Hier
Hier startete ihr Abenteuer.

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