Niki 20

Ich blicke dem Gockel hinterher. Was ist in dem gefahren?, frage ich mich selber. Ich schüttel den Kopf und packe meine Sachen, dabei wird das Getuschel hinter mir immer lauter.

»Problem?«, garre ich die Mädchen hinter mir an.

»Ich habe dich für klüger gehalten«, meint die, die hinter mir sitzt.

Ich runzle meine Stirn.

»Na du und Simon?«

Ich stehe auf und schulter meinen Rucksack. »Zu aller erst, geht euch mein Leben nichts an. Zum Zweiten geht euch sein Leben nichts an und zum Dritten haltet einfach eure Klappen, denn da ist nichts und wird auch nie etwas sein.« Ohne auf die weiter zu achten, laufe ich hinaus. Vor der Tür steht Mondgesicht, auf dem ich zu laufe. »Ich reite gleich aus, klar so weit?«

»Äh …«

»Klar so weit«, brumme ich und er nickt nur.

Ein Lachen zieht meine Aufmerksamkeit auf mich. Ach scheibenhonig, ihn habe ich vollkommen vergessen, was mach ich jetzt nur? Ohne dass ich eine Antwort für mich gefunden habe, kommt er auf mich zu.

»Hallo, Felix«, sagt Mondgesicht.

Er hebt die Hand und blickt zu mir. »Na, bereit Dominique?«

Zumindest weiß ich jetzt, wie er heißt. »Klar.«

»Dann bis gleich am Stall.«

Er geht ein paar Schritte und wendet sich wieder uns zu. »Breckheim kann sich ja dazu gesellen.«

Ich runzle die Stirn. Ach ja der meint Gockel. »Kannst du gerne ausrichten, wenn du ihn siehst.«

Felix lacht und geht weiter.

Ich schau zu Mondgesicht. »Was?«

»Nicht«, sagt er leise und geht in die gleiche Richtung wie Felix.

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Wie es weitergeht, erfahrt ihr hier.
Wenn ich Simon lesen wollt, müsst ihr auf Instagram bei Beccy Charlaten vorbeischauen.

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