Quinn 80

Taschenlampe, Dinoskelett, Sonnen Auf-Untergang, Lampe, Spinne, Tatort

Jendrik ist sehr schnell überredet, er stimmt gleich zu und ich suche uns eine Unterkunft für diese Nacht.
»Ihr könnt hier schlafen, ist zwar kein Hotel, aber gratis.« Mit dem letzten Wort hat Joey mich dann auch überredet.
Die Sonne geht unter und Jendrik ist mehr als in seinem Element. Noch nie habe ich ihn so gesehen, wie mit Joey und über Football zu diskutieren. Kleine Lampen glimmen in dem kleinen Biergarten. Als ihr Gespräch zu Tatorten entfacht, bin ich schon am Gähnen. Und das nur, weil Zwerg gemeint hat eine Spinne zu zertreten.
Sabsi und ich waschen das Geschirr noch ab, als die Ersten sich dann verabschieden. »Siehst du ganz einfach.«
Ich lache auf. »Für dich, du hast das im Blut.«
»Ich schreib es dir gleich noch auf, dann kannst du das nachmachen.«
Ich will danke sagen, aber ich gähne sie an.
»Du solltest euer Lager herrichten«, sagt sie und zeigt auf eine kleine Kammer. »Da stehen Feldbetten drin. Aber Vorsicht, da hängen für Halloween schon Skelette drin.«
Müde kann ich diese gerade nur belächeln, vor allem das Erste, was ein Dino darstellen soll. Und in diesen Moment wird mir schlagartig bewusst, dass einen Tag später der Tag der Toten ist, den ich und Karoline in Mexiko verbringen wollten. Kopfschüttelnd verdränge ich die Traurigkeit, stelle die Betten auf und lege unsere Schlafsäcke darauf. Auch die Taschenlampe stelle ich daneben.
»Das einzig gute an dem weiteren Tag, ich kann noch was zum Anziehen besorgen«, seufze ich.
»Das haben wir wirklich vergessen«, mein Jendrik, der zu mir kommt. »Joey und Sabsi sind nach Hause, ich hab abgeschlossen und wir können schlafen.«
Ich nicke und lege mich so hinein, anders geht es gerade nicht.

Der nächste Teil von Quinn gibt es hier.
Wollt ihr es von Anfang lesen, dann startet hier

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