Stella 52

Ich strecke mich, als ich von Buh mit ihrer Zunge im Gesicht geweckt werde. »Lass das«, brumme ich. Aber sie lässt sich nicht beirren und macht weiter, bis ich stehe.
Kian hält mir Früchte hin, die ich dankend annehme. Ab und zu hört man von oben ein Flügelschlagen, was mir wieder bewusst macht, dass wir nicht mehr alleine sind. Wir laufen los, zu meinem Glück, kann ich die Beeren auch so essen, genießen ist das aber nicht.
Mein Blick geht zu Kian, der immer wieder nach oben sieht und seine Hand an der Pistole hat. Ich nehme die andere Hand. Die Anspannung ist in den starren Fingern mehr, als zu spüren.
Er atmet tief durch. »Vertraust du mir nicht mehr?«
»Kian sicher tue ich das, aber ich habe auch Angst dich, Buh oder Bella zu verlieren. Es ist mächtig, egal, gegen wen wir gerade in den Krieg ziehen. Es hat mich in eine andere Zeitlinie verfrachtet und mit einem Finger schnippen sehe ich Bilder, wo ich nicht mal weiß, ob sie wirklich da sind. Anapuka war gestern in meinem Traum und ich kann nicht mal sagen, ob ich dem glauben kann, was ich gesehen habe.« Ich seufze. »Es ist als, wenn alles etwas verschoben ist, oben ist unten, unten ist links …«
Er drückt mich. »Bald sind wir zu Hause und dann erfahren wir hoffentlich mehr.«
»Ja.«

Nächster Teil von Stella: Hier
Hier startete ihr Abenteuer.

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