Quinn 81

Fragezeichen, Klingeln, begraben, Schaf, Karte, angst, Abwehr

Als ich meine Augenlider öffne, bin ich allein und das komischerweise wieder auf dem Schiff. Verwirrt sehe ich mich um. »Wie komme ich hier her?«, sage ich, so leise aber, ob ich nicht mal sicher bin, ob ich es wirklich tue. Es ist die Kabine von mir und Karoline. Ihr Bett ist begraben von Kleidung, Kuscheltieren und verschiedenen Gegenständen, wie mein Stern und einem Schaf, was mich anblöckt.
Er klingelt neben mir so laut, als wenn ich neben einer riesigen Konzertbox stehe. Ich halte mir den Schall abwehrend die Ohren zu. Schlecht kann ich die Decke von meinen Beinen ziehen und aber aufstehen geht gar nicht. Diese Situation macht mir Angst, ich kann meinen Körper nicht kontrollieren.
Wie aus dem Nichts steht Levi vor mir und wirf mir eine Karte hin. Ein Totenblatt mit meinem Bild. »Mehr hast du nicht verdient«, schallt es noch lauter als das Klingeln zu mir, nicht mal meine Hände können diesen Schall aufhalten.
»Quinn«, höre ich immer wieder. Es ist Jendriks Stimme. Ich will ihm Antworten, aber irgendetwas fliegt auf mich, es wird immer schwerer das mein Oberkörper nachgibt und es nur noch dunkel ist um mich.
»Quinn«, schreit panisch Jendrik und schüttelt mich.
»Was?«, keuche ich, als ich meine Lider wieder aufreiße.
»Verdammt, mach mir nicht so ne Angst!«
»Tut mir leid, ich hatte einen Alptraum.«
Er reibt sich über das Gesicht. »Die zweite Nacht, Quinn, das ist nicht normal, es überfordert mich.«
»Es wird wieder, glaub mir, es hat mich halt nur verletzt.«
Schwer seufzend setzt er sich auf sein Feldbett. »Ich hoffe es.«
Ich lächle ihn an und kuschel mich wieder in den Schlafsack. »Lass uns noch etwas schlafen.«
Er bejaht es stumm.

Der nächste Teil von Quinn gibt es hier.
Wollt ihr es von Anfang lesen, dann startet hier

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