• Maila Hader
    Erwachsene,  Fantasy,  Maila und der Drache,  Textschnipsel

    Maila 40

    Gestärkt komme ich aus dem Wasser. Rauch und der Duft von gebratenem Fisch schwebt zu mir, als ich zu dem Lager komme. »Wo sind die anderen?«, frage ich einen der Schattenelfen, dessen Namen ich aber noch nicht kenne.»Die Umgebung erkunden«, antwortet er mit gesenktem Kopf. »Und eure Wache ist mit dem Magier weg.«»Na toll«, knurre ich und lauf zu den Pferden, die dort grasen. Gerade als ich mich darauf geschwungen habe, kommt er allein auf mich zu.»Wohin des Weges?«»Was hast du mit Kasimir gemacht?«»Nur Informationen geholt.«»Und wo ist er?«»Maila, du sagst, du brauchst ihn, dann werde ich schon nicht etwas machen, was dir schadet. Ich habe ihm nur seine Optionen…

  • Maila Hader
    Erwachsene,  Fantasy,  Maila und der Drache,  Textschnipsel

    Maila 39

    Ich höre Schritte und ich blicke auf. Loreley schöpft Wasser aus dem Fluss. »Oh Entschuldigung, ich wollte euch nicht stören.«»Es ist in Ordnung.«Sie nickt und wendet sich ab.»Loreley, was sagt die Legende noch?«»Oh«, macht sie und schaut in den Himmel. »Also, wenn ich das richtig hinbekomme, heißt es: Mächtige Gegensätze aus Liebe verbunden, die Welt zu neuer Ordnung bringt.« Sie sieht über die Schulter. »Aber sicher bin ich mir nicht. Aber das, was wir eben gesehen haben, im Feuer, nicht im Wasser, bestätigt meine Theorie.« Sie atmet tief durch. »Ich weiß, dass Uras es für Quatsch hält, aber ich denke, ihr solltet es versuchen.«Ich atme tief ein und lege mich…

  • Maila Hader
    Erwachsene,  Fantasy,  Maila und der Drache,  Textschnipsel

    Maila 38

    »O Uras«, flüstere ich.Er setzt sich neben mich. »Eine Zeit lang habe ich mir eingeredet, dass mir das Schicksal damit sagen will, dass mir ein falsches Bild gezeigt wurde.« Sein Blick geht zu mir. »Das ich zu dir gehöre. Unsere Wege sind so verschlungen. Du bist die Einzige, der ich vertraue. Aber du hast nie in der Hinsicht etwas mir signalisiert, ich bin seit jeher dein Freund und deine Wache.«»Es hätte doch auch sein können.« Ich nahm ihn in den Arm. »Du bist wie ein Bruder für mich.«Lächelnd küsst er meine Stirn. »Irgendwie stimmt es ja auch, wenn man bedenkt, dass wir so aufgewachsen sind.« Er steht auf. »Und jetzt…