• Erwachsene,  Fantasy,  Textschnipsel,  Viktoria

    Viktoria 72

    »Das kann ja heiter werden«, seufzt mein Vater.»Was habt ihr gedacht?«, fragt die Stimme des Professors. Wie lange er wohl schon wach ist und lauscht? Langsam kommt er in die Küche. »Sie sollen angeblich alles vernichten.« Er ist auf meinen Vater so fixiert, dass er uns anderen fast nicht wahrnimmt, anders kann ich mir nicht erklären, dass er einen Schrei loslässt, als sich Angelo nur kurz bewegt.»Na ja«, beginnt er dann auch, »im Grunde stimmt es ja auch.«Ich schüttel den Kopf. »Im Grunde stimmt das null, ich würde nichts machen. Die Anderen haben uns einbezogen, sie haben mich angegriffen und die Engel haben mich zu dem gemacht, was ich gerade…

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    Viktoria 71

    Augen verdrehend wendet der Werwolf sich an mich. »Ich benötige dein Blut, um einen Schutzzauber auf dich zu legen und eine Mixtur zu erstellen, um zusätzlich deine Träume zu schützen«, presst er zwischen den Zähen hindurch. »Also wärst du bitte nicht so arrogant und gibt mir deine Hand.«Am liebsten würde ich sagen, verschwinde. »Das nächste Mal etwas freundlicher.« Ich reiche ihm meine Hand.Er schnaubt und schneidet mir in die Innenfläche.»Pass auf«, knurrt Liam.»Es muss tief sein, sonst heilt es zu schnell«, antwortet er trocken. Schon als er das gesagt hatte, ist meine Wunde nur noch ein heller Strich und nur wenige Tropfen haben sich gebildet. Er blickt zu mir. »Das…

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    Viktoria 70

    Lange müssen wir nicht darauf warten, dass die nächste Engelskriegerin herumschreit und auf unsere Väter losgeht. Ich habe mich gerade beruhigt, als Nicolas Mutter mit einem Werwolf in unserer Küche gestanden hat. »Ein Traumwandler«, verwirrt gesagt hat und Nikolas ihr schnell erzählt hat, wie sein Vater den Schwanz eingezogen hat. Sie hat zu meiner Mutter gesehen. »Ist das wahr, LUPO?«»Was den?«»Es geht um Nikolas«, hat sie geknurrt.»Aber der …«Weiter hat sie ihn nicht sprechen lassen und ist auf ihn losgegangen.»Sie macht mir Angst«, flüstert mein Krieger mir zu, als sie ihre Messer wieder verschwinden lässt. Der Blick meiner Mutter sagt eindeutig: Siehst du.»Da wir jetzt an einem Strang ziehen«, beginnt…