Ehemann unter Verdacht

Klappentext:

Für Mariella sollte ihr Hochzeitstag der schönste Tag in ihrem Leben werden. Seit Mädchentagen hatte sie von einer Hochzeit in Weiß geträumt. Doch den passenden Mann fürs Leben zu finden, war für das schüchterne, unscheinbare Mädchen gar nicht so einfach gewesen. Kein junger Mann aus ihrem Umfeld interessierte sich für sie. Bis zu dem Tag, an dem Paolo in Mariellas Leben trat. Der Italiener arbeitete für ihren Vater, den reichen und bekannten Fabrikanten Franz Fuchs, der Firmen in ganz Europa besaß. Fuchs zeigte sich erstaunt, dass ausgerechnet Paolo, dieser smarte und bildhübsche Typ, der sicherlich an jedem Finger fünf Frauen hatte, ein Faible für seine Tochter Mariella entwickelte … 

Wer nun Böses ahnt, der liegt ganz richtig … nicht umsonst trägt dieses Buchprojekt den Untertitel „Mörderische Liebesgeschichten“.  

Meine ersten Zeilen:

Das Blaulicht des Polizeiwagens scheint durch das große Küchenfenster. Im Haus vor der Spüle liegt ein Mann auf dem Bauch. Der Rücken ist mit mehreren Messerstichen verziert. Das Blut ist mittlerweile in einer großen Lache um ihn herumgeflossen.
„Wie lange er wohl schon dort liegt?“, flüstere ich leise zu meinem Kollegen.
„Bei der Menge? Etwa eine Stunde“, antwortet der Polizist.
„Danke.“
Während die Spurensicherung alles aufnimmt und der Pathologe den ersten Blick auf den Leichnam wirft, stehen wir hier und beobachten das Geschehen, damit keine Beweise verfälscht werden.
Mein Blick geht zu dem großen Kühlschrank. Nur ein Kalender hängt dort, keine Bilder. Aber ich weiß bereits, dass der Mann verheiratet war. Entweder wollten sie keinen Nachwuchs oder es klappte nicht. „Wo ist seine Ehefrau?“, frage ich.
Mein Kollege neben mir wird rot und räuspert sich. Anscheinend ist ihm die Antwort unangenehm. „Der Ehemann ist nicht anwesend. Dieser soll sich auf der Arbeit befinden.“

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