Nicht perfekter Kürbis


Klappentext:

Der Kürbis – ein Gemüse oder doch eher eine Frucht, bei den einen beliebt, bei den anderen verhasst. Entweder man mag ihn oder eben nicht, etwas dazwischen gibt es kaum. Früher galt er als Armeleuteessen, heute gibt es ihn mächtig aufgepimpt auch in Gourmet-Restaurants. Doch gibt es den Kürbis auch in der Literatur? So was wie … den Kürbis von Wilhelm Tell? 

Nein! 
Oder doch? 

Denn wer denkt bei diesem wundervollen Gewächs, das es in mehr als 700 Sorten auf fünf Kontinenten gibt, schon an eines der beliebtesten Märchen – Aschenbrödel. Die Geschichte von Aschenputtel wäre sicherlich eine andere, wenn es nicht den Kürbis gegeben hätte, der sich in eine goldene Kutsche verwandelte … 

Nun, wie es auch literarisch um den Kürbis bestellt sein mag, wir haben die schönsten Geschichten und Gedichte gesammelt und verraten dazu noch das ein oder andere bislang in der Küchenschublade verborgene Kürbisrezept. 

Erste Zeilen meines Textes:

„Halloween“, ruft Ron aus und mein Sohn strahlt mich mit großen Augen an. Auf unserem Küchentisch steht ein riesiger Kürbis.

„Halloween?“, hinterfrage ich.
„Ja, Nico und ich wollen daraus eine Kürbislaterne machen.“
Mein Blick geht erst über das orangene Monstrum und dann zu meinem Sohn. Seit wann will er bitte so einen Mist machen? „Wessen verrückte Idee war das?“
Beide zeigen auf den anderen.
Na bravo! Ich seufze und reibe meine Lider. Es reicht ja nicht, dass bald schon besagter Tag ist, nein, der Inhalt des Monsters muss auch verarbeitet werden. „Du willst mit meinem Sohn unsere Küche in ein
Schlachtfeld verwandeln?“

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Papierfresserchen