Wutausbrüche und anderes

Klappentext:

Kinder zu erziehen, ist nicht immer eine leichte Sache. Schließlich möchte man für den eigenen Nachwuchs ja nur das Beste. Da ist es doch toll, wenn man den ein oder anderen wohlmeinenden Erziehungstipp erhält. 

Immer sinnvoll? 
Mitnichten! 
Immer hilfreich? 
Ganz bestimmt nicht. 

Und wenn man dann noch Nachwuchs hat, der seinen so ganz eigenen Kopf hat, dann muss man als Eltern, Vater, Mutter … schon mal gute Nerven haben.

So wie Liza, die mit ihrer kleinen Marie einen ganz besonderen Fang gemacht hatte. An einem Samstagabend, ihr Mann war mit Freunden unterwegs, kam die damals gerade Zweieinhalbjährige mit Stift und Zettel ins Wohnzimmer. Legte beides vor Monika hin und sagte bestimmt: „Mama, mach mir mal eine Vorschreibung. Ich will endlich mal was lernen!“ Da halfen auch alle gut gemeinten Ratschläge aus dem Umfeld, das Kind ja nicht zu überfordern, beim besten Willen nichts mehr. Marie lernte ihre ersten Buchstaben und schrieb schon bald ihren Namen …

Ersten Zeilen meines Textes:

Mein Blick geht über die Mütter mit ihren Kindern auf dem
Spielplatz. Bei ihnen sieht es immer leicht aus, als ob sie alle Engel
als Nachwuchs gezeugt hätten. Und dann sehe ich zu Sam, meinem
Sohn, und hoffe nur, dass er keinen Wutanfall bekommt, weil etwas
nicht nach seinem Kopf geht. Ich habe definitiv keinen Engel abbekommen.
„Du tust es schon wieder“, höre ich meine Freundin, die auf der
Bank neben mir sitzt.
„Was tue ich denn?“, will ich von ihr wissen.
„Der Schein trügt, sie alle haben gute und schlechte Tage.“
Ich wende mich an sie.
„Keiner ist wirklich gut oder böse.“
Schnaubend lasse ich die Luft aus meiner Nase.

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Papierfresserchen