Interview mit Tea Loewe

AutorenFreunde1

Beschreibe deinen Text der Anthologie in drei Sätzen. (Wenn du zwei Projekte hast, bitte beide.)

Lopa ist eine Rolle Klopapier, gebleicht, geprägt und abgepackt. Sie bewohnt eine Tüte im Supermarkt bis … Klopapier in Coronazeiten zum neuen Statussymbol wird.

Ella lebt in einem Habitat, dass von Verbesserten Menschen, den Emendati, überwacht wird. Als die Bewohner ihres Geheges plötzlich krank werden, ist auch ihr Leben in Gefahr.

Hast du dort einen Lieblingscharakter?

Ganz klar Lopa! xD, und natürlich Ella, die für sich selbst kämpfen muss.

Was hast du mit deinen Charakteren gleich?

Öhm, gute Frage. Mit dem Klopapier vielleicht nicht ganz so viel. Außer, dass ich die Höhenflügen zumindest in meinen tiefsten Träumen manchmal teile xD, mit Ella die kämpferische Seite.

Warum hast du angefangen zu schreiben?

Ich wollte es einfach mal probieren. Ich hatte so klare Ideen vor dem Auge, die einfach immer wieder kehrten und mich nicht in Ruhe lassen wollten, dass ich begonnen habe.

Warum dieses Genre?

In der Anthologie sind es Humoristik und Dystopie. Ich wollte beides gern mal ausprobieren und mich von meinem Hauptgenre Fantasy (fremde Welten) wegbewegen. Es hat mir verdammt viel Spaß gemacht, auch wenn ich für die Dystopiegeschichte extrem viel recherchieren musste.

Dein Lieblingszitat einer deiner Texte.

ui, das ist eine gute Frage. Da muss ich tatsächlich erst mal nachdenken xD. Vielleicht lest ihr einfach alle meine Texte und macht mir Vorschläge.

Was denkst du, braucht ein perfektes Buch?

Leidenschaft und Handwerk. Charaktere, die mitreißen, eine spannende Story, die den Leser auf ein Abenteuer mitnimmt, und dazu einen Schreibstil, der dem Ganzen gerecht wird und bei dem der Leser zwischen den Seiten versinken kann.

Hat eine deiner Geschichten schon mal deine Sichtweise verändert?

Ja, tatsächlich zB die von Ella in der Zukunft. Weil mir erst hinterher klar wurde, dass es so ähnliche Szenarien in der Vergangenheit bereits gegeben hat – und das bezieht sich nicht nur auf das Virus, sondern auf die Lebensumstände

Was wäre dein Leben ohne Schreiben?

Traurig und leer xD. Mir würde mein wichtigster kreativer Kanal fehlen.

Was inspiriert dich?

Alles. Im Alltag begegnen mir so viele Dinge, Konstellationen, Menschen, Problemlagen und Lebensgegebenheiten, dass es immer wieder was zu schreiben gibt.