Interview mit Adrian R. Stiller

AutorenFreunde1

Heute stelle ich euch Adrian vor 🙂

Auch wenn er hier sehr ernst drein sieht, er ist ein lieber

Beschreibe dein Text der Anthologie in drei Sätzen. (Wenn du zwei Projekte hast, bitte beide.)

1.) „Zwei Spione in den Weiten Südafrikas suchen nach den Auslösern einer mysteriösen Seuche. Unterstützung erhalten sie von einem Widerstandskämpfer der Burischen Armee, der von einem Lager in den Ebenen von East London berichtet.

Verrat, Wissenschaft und Gier – eine tödliche Mischung.“

2.) „Ein Virus im Strudel des Schicksals. Von Menschen verzehrt, im Innern vermehrt und dann nach aussen gedrungen. Doch es bleibt nicht alleine.“

Hast du dort einen Lieblingscharakter?

Professor Von der Kron

Was hast du mit deinen Charakteren gleich?

Den zynischen Idealismus, eine Mischung aus Schicksalsbissigkeit und Pflichterfüllung aus hoher moralischer Weltsicht.

Warum hast du angefangen zu schreiben?

Einstmals wollte ich mit meinen Geschichten unterhalten, jetzt möchte ich verändern.

Warum dieses Genre?

Ich mag Geschichte, aus den vergangenen Zeiten kann man viel lernen und mitnehmen.

Dein Lieblingszitat einer deiner Texte.

»Der Tod ist ein Drama, obwohl er so natürlich ist, wie das Rauschen des Meeres. Im Takt seines Atems überlagern sich Trauer und Pein gleich den Wellen. Nicht bloß bei den Hinterbliebenen, auch bei den Scheidenden, Liebster«, sagte sie und streichelte sein schütteres weißes Haar.«

Was denkst du, braucht ein perfektes Buch?

Moral und Gesittung, aber keine mit dem erhobenen Zeigefinger, sondern mit Spannung, Spaß und Humor.

Hat eine deiner Geschichten schon mal deine Sichtweise verändert?

Nein, da ich meistens etwas schreibe um meine Sichtweise zu erläutern bzw. dem Leser näherzubringen.

Was wäre dein Leben ohne Schreiben?

Teilweise entspannter, aber wesentlich ärmer. Wo sollten meine Gedanken hin?

Was inspiriert dich?

Die Natur, Geschichte, Philosophie und die Sagen und Mythen meiner Heimat.